planetwin365.at präsentiert: In der 12. Runde in der Wiener Stadtliga drehte Tabellenführer FC Karabakh einen 0:1-Rückstand gegen Post und siegte am Ende verdient mit 3:1. Damit setzte die Elf von Trainer Volkan Kahraman die Konkurrenten um die Tabellenspitze gehörig unter Druck, die am Samstag und Sonntag nachziehen müssen. Jetzt Trainingslager buchen!
Die Vorzeichen waren vor dem Spiel klar. Der FC Karabakh ging als klarer Favorit in die Partie gegen den Tabellen-Dreizehnten Post. Die Underdogs verkauften sich gegen den Tabellenführer jedoch über weite Strecken gut, stehen aber am Ende null Punkten da.
Traumtor bringt Post in Führung
Bereits nach fünf Minuten folgte der Schock für die Gastgeber, denn Post-Offensivwaffe Josip Djoja kam auf der Mittelauflage an den Ball, sah, dass Karabakh-Keeper Michael Harrauer weit vor seinem Tor stand und hob die Kugel aus über 40 Metern ins Tor. Ein sensationeller Treffer, der beide Trainer beeindruckte. “Das war ein Traumtor, man kennt zwar die Qualität von Djoja, aber das geling ihm von hundert Versuchen trotzdem nur einmal”, war Karakabkh-Coach Kahraman begeistert vom Gegentreffer.

Doch den Schock steckte die Heim-Elf schnell weg und übernahm das Kommando im Spiel. Zunächst sollten allerdings die Offensiv-Bemühungen keinen Erfolg zeigen. Doch auch Post traute sich vor das gegnerische Tor und war stets gefährlich mit Nadelstichen. Der Spitzenreiter bewies allerdings Geduld und konnte in der 44. Minuten ausgleichen. Nach einem Eckball kam Sasa Sormaz an der zweiten Stange an den Ball und traf zum 1:1. Nur rund eine Minute später drehte Karabakh das Spiel komplett, da Ercan Kara nach einer super Kombination einen tiefen Pass erhielt und einnetzte.
Nach Wiederanpfiff spielte Karabakh die Partie trocken herunter und fand noch die ein oder andere Torchance zum dritten Treffer vor. Gegner Post schien sich vom Schock der beiden schnellen Gegentreffer vor dem Pausenpfiff nicht zu erholen. Doch erst in der 81. Minute entschied Erdal Kara mit dem 3:1 das Spiel endgültig. Mit diesem Sieg beträgt der Vosprung von Karabakh auf den Tabellen-Zweiten Gerasdorf Stammersdorf bis morgen sechs Punkte.
Kahraman: “So spielt kein Absteiger”
“Es war kein leichtes Spiel, der Gegner war sehr giftig. Ich muss aber meine Mannschaft loben, sie hat Geduld gezeigt und gewonnen. Ich muss aber dem Gegner ein Kompliment aussprechen, so spielt kein Absteiger.” Post-Trainer Franz Viertl war etwas frustriert: “Gegen einen spielstarken Gegner haben wir ein gutes Spiel gezeigt. Leider haben wir uns bei den beiden Gegentoren vor der Pause blöd angestellt. Wir konnten zwar erhobenen Hauptes den Platz verlassen, aber das bringt uns nichts. Wir brauchen Punkte.” 
 

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